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Seit 2004 habe ich begonnen die Violin-Sonaten und Partiten für Solovioline von Johann Sebastian Bach, (BWV 1001-1006) in einigen kleinen Kirchen in meiner Umgebung aufzuführen.
Diese Werke erfordern vom Interpreten hohes technisches Können und ein musikalisch sehr differenziertes Gestaltungsvermögen und bieten für mich als Geiger und Geigenlehrer (Diplom-Instrumentalpädagoge) die Möglichkeit, meine Auffassung von einer ganzheitlich organischen Spieltechnik auf der Violine vorzustellen. Je mehr das Instrument möglichst flexibel in den Bewegungsapparat des Musikers eingefügt werden kann, ermöglicht es dem Gehirn, es als körpereigenes Organ anzunehmen.
Um meine Philosophie des Violinspiels zu veranschaulichen und zu zeigen, das es möglich, aber auch letztendlich ein direkter Weg zum Ziel ist, Musik ganz schwerelos zu präsentieren, spiele ich meine Konzerte ohne die Notenvorlage der Werke (bei diesem Konzert 21 Seiten). Das kommende Konzert hat die Spieldauer von etwa 50 Minuten.
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